Die Tafeln in Dithmarschen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das soziale Miteinander in unserer Region. Aktuell sichern die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Versorgung von rund 1.600 Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Landkreis. Um den steigenden Anforderungen und der Logistik auch in Zukunft gewachsen zu sein, planen die lokalen Standorte – darunter auch Meldorf – eine noch engere Zusammenarbeit und gemeinsame Strukturen.
Logistik und Kooperation: Der Blick in die Zukunft
Ehrenamt und Unterstützung im Alltag
Programm Dithmarscher Kohltage 2026
22.09.2026, 10:00 Uhr - Start der Dithmarscher Kohltage
23.09.2026, 10:00 Uhr
25.09.2026 bis 27.09.2026
Wer den Namen Kronprinzenkoog zum ersten Mal hört, ahnt oft schon, dass es sich um einen Ort mit besonderer Geschichte handelt. Tatsächlich ist die Gemeinde in Dithmarschen weit mehr als nur ein Punkt auf der Karte Schleswig-Holsteins: Sie steht exemplarisch für die jahrhundertelange Landgewinnung an der Nordseeküste, für das Leben in der Marsch und für den stillen, oft unterschätzten Charme des ländlichen Nordens. Kronprinzenkoog ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Was ist ein Koog eigentlich?
Ein Koog ist eingedeichtes und dem Meer abgewonnenes Land. Gerade an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste haben solche Landschaften die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte entscheidend geprägt. Kronprinzenkoog gehört zu diesen Orten, deren Existenz ohne Deichbau und Entwässerung gar nicht denkbar wäre.
Das Gemeindegebiet wurde in mehreren Abschnitten dem Meer abgerungen und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von rund 17 Kilometern. Die Gemeinde selbst besteht seit 1787 und ist bis heute stark von ihrer Marschlage geprägt.
Die Geschichte von Kronprinzenkoog beginnt in einer Zeit, in der Küstenschutz und Landgewinnung zu den großen Zukunftsaufgaben des Nordens gehörten. Der Koog wurde zwischen 1785 und 1787 eingedeicht. Damit entstand neues, fruchtbares Marschland, das landwirtschaftlich genutzt werden konnte. Die Namensgebung verweist auf den damaligen dänischen Kronprinzen Friedrich, denn Schleswig-Holstein stand damals noch unter der dänischen Krone. Der Koog wurde zu Ehren des Kronprinzen benannt.
Das Wacken Open Air feiert vom 29. Juli bis zum 1. August 2026 seine legendäre 35. Jubiläumsausgabe auf dem „Holy Ground“ im schleswig-holsteinischen Wacken.
Das weltgrößte Heavy-Metal-Festival ist mit rund 85.000 verkauften Tickets wieder restlos ausverkauft und verwandelt das beschauliche 1.800-Einwohner-Dorf tagelang in das laueste und lauteste Zentrum der Metal-Welt.
Das wechselhafte Sommerwetter hat am Sonntag für gefährliche Fahrbahnverhältnisse gesorgt. In Wöhrden (Kreis Dithmarschen) kam ein Pkw auf der B203 ins Schleudern, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Zwei Personen wurden verletzt. Etwas später verlor auf der A23 bei Lägerdorf (Kreis Steinburg) ein Autofahrer durch Aquaplaning die Kontrolle und prallte gegen die Leitplanke – eine Person wurde leicht verletzt.
Fazit für die Woche: Bei den angekündigten Sommerschauern tempodrosseln und Abstand halten – die Westküstenstraßen sind nach Regenschauern tückisch.
Ein herzerwärmendes Projekt läuft in der Bibliothek am Meer in Büsum: Seit dem 15. Juli gibt es dort einen Bücherflohmarkt, dessen Erlös vollständig in die Anschaffung eines Buchfindomaten fließt. Gegen eine kleine Spende können Besucher Bücher, DVDs und Hörbücher mitnehmen. Der Buchfindomat soll gezielt Kinder für das Lesen begeistern und dabei Lesefreude, Selbstvertrauen und Sprachkompetenz fördern. Erste Spenden sind bereits eingegangen – weitere Unterstützung ist aber weiterhin willkommen.
Wer also sowieso einen Bücherschrank ausmistet oder nach einem guten Schnäppchen sucht: in Büsum zugleich etwas Gutes tun.
Auch wenn Wacken streng genommen im Nachbarlandkreis liegt, gehört das Festival für viele Dithmarscher fest zum Sommer dazu. Der Wacken-Montag verlief weitgehend ruhig – laut Polizei eine entspannte Anreise, bei der nur Access-Pass-Inhaber aufs Gelände gelangen. Ein Drittel der Fans war bereits am frühen Montag vor Ort, die Zelte mussten wegen einzelner Windböen gut gesichert werden. Probleme gab es hingegen bei der Bahn, wie berichtet wird. Der Zoll hatte diesmal in Kleve einen Kontrollpunkt eingerichtet und kontrolliert gezielt auf Drogen und Waffen.
Moin liebe Community, während wir hier im Maschinenraum fleißig an den Unterseiten für unsere Marsch und Geest schrauben, schläft das Land zwischen den Meeren natürlich nicht. Heute werfen wir in unserer neuen News-Ecke mal einen Blick über den Tellerrand (oder besser gesagt über den Deich) und schauen, was in Schleswig-Holstein aktuell los ist.Hie...